Am 20. April 1649, zwischen drei und vier Uhr morgens, zerstörte ein verheerender Grossbrand 21 der 30 Bopplisser Häuser. 170 Personen lebten damals in Boppelsen. Drei kinder starben,

98 Menschen wurden obdachlos

.

Die Kirchgemeinden Birmensdorf und Aesch sammelten laut Stillstandsprotokoll vom Mai 1649 Geld für die Brandgeschädigten Bopplisser, welche damals (wie heute) zur Pfarrei Otelfingen gehörten.

Das Staatsarchiv des Kantons Zürich hat im Jahre 2012 die Stillstandsprotokolle des 17. Jahrhunderts übersetzt und online gestellt. «Stillstand» nannte sich die aufsichtsbehörde der reformierten Kirchgemeinden, vergleichbar mit den heutigen Kirchenpflegen.

 

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